Fachtagung in Loipl 7.10.2017

Nach monatelangen Vorbereitungen von Hannelore Beke, startete unsere ShG Syrinx- Nordbayern am Freitagmorgen von Nürnberg nach Bischofswiesen. Resi aus Aschau stieg in Bernau zu, unsere Amberger trafen wir wegen Zugverspätung erst in Salzburg. Dort hatte Hannelore eine interessante Stadtrundfahrt, leider nur in den Außenbezirken aber immer wieder mit Blick auf die Feste Salzburg gebucht. Zum Abschluss der Fahrt gab es Kaffee und Apfelstrudel im Modernen Museum am Mönchsberg mit tollem Blick auf die Stadt, wenn´s nicht immer wieder geregnet hätte.

Dann ging die Fahrt weiter zu unserem Hotel in Bischofswiesen. Nach dem Einchecken folgte die Suche nach unserem Lokal, welche sich als ein Abenteuer heraus stellte, wir es dann endlich gegen 20:30 Uhr gefunden haben . Dort warteten bereits unsere Kollegen, die mit dem Auto angereist waren.

Herr Dr. Scheler mit Gattin (aus Regensburg angereist) und Herr Dr. A.Ganz aus Berchtesgaden waren auch dabei und so fand schon am Vorabend bei einem gemütlichen Abendessen ein reger Austausch statt.

Es war ein sehr anstrengender Tag .

Der Samstag begann mit einem super Frühstück, das Wetter schien vielversprechend zu werden.

Mit dem Kleinbus der Klinik wurden wir abgeholt und nach Loipl hinaufgefahren.

In der wunderschön gelegenen Klinik, begann um 10:00 Uhr die Veranstaltung mit Begrüßung durch Frau Annelore Barth (Geschäftsführerin), die viele von uns ja schon kennen.

Den 1. Vortrag über „ Definition der Syringomyelie, ihre Diagnostik und Therapie“ übernahm Herr Prof. Dr. Klekamp aus Quakenbrück, eine Koryphäe als Neurochirurg (2004 hat er auch mich sehr erfolgreich operiert). Er zeigte Einblicke in OP`s die einem Laien wie Wunder erscheinen, ist aber zurückhaltend mit der Diagnose: Syrinx. Sehr beeindruckend waren auch die Bilder von Chiari OP`s mit sehr guten Erfolgen. Eine ehrliche Statistik über Rückfälle nach Jahren und Schwierigkeiten bei Nachoperationen bildete den Abschluss seines Vortrags.

Herr Prof. Dr. Peter Rieckmann stellte sich als neuer Chefarzt der Klinik vor und war gut informiert über unsere seltenenen Krankheiten .

Um 12:00 Uhr gab es ein exzellentes Flying Buffet, warm und kalt, deftig und süß.

Es blieb auch für verwöhnte Gaumen kein Wunsch offen. Kompliment an die Küche der Klinik.

Nach der Mittagspause kam eine der wunderbaren Physiotherapeuten Frau Doreen Jagoschitz, die das Beste der Klinik sind, zu Wort, mit einem lebendigen Vortrag auch mal zum Mitmachen „wer gehen lernen, will muss gehen“. „Klasse gemacht“.

Um 13:45 Uhr ging es weiter mit dem Vortrag: „Syringomyelie und Psyche“ ein schweres aber sehr wichtiges Thema bei der Bewältigung der Probleme mit unseren Krankheiten. Dessen hat sich der sympathische Herr Dr. Andreas Ganz angenommen. Davon haben wir sehr vieles mitnehmen können, was uns den Alltag erleichtert und uns trotz mancher Behinderung am sozialen Leben teilhaben lässt.

Darauf folgte eine Diskussionsrunde mit Betroffenen und Experten, wo viele Fragen direkt beantwortet werden konnten.

Auch die Kaffeepause war natürlich genau so gut vorbereitet und phantastisch wie das Mittagessen.

Die Führung durch die Klinik bot allen einen Einblick ins Haus und die vielen Therapiemöglichkeiten. Sogar unser behandelnder Neurologe, Herr Dr. Scheler, fand die Einrichtung und das angebotene Therapieprogramm maßgeschneidert für unsere seltenen Rückenmarkserkrankungen.

Vielen Dank an unsere Gäste Herrn Dr. Scheler mit Gattin, Herrn Baulig, Herrn Stubenvoll mit Gattin, welche diesen weiten Weg gefahren sind und so ihr Interesse an unsereren Krankheiten bekundet haben. Unser größter Dank geht an Frau Barth, welche diese Fachtagung erst ins Leben gerufen und ermöglicht hat.

Herzlichen Dank an die Klinik und ihre Mitarbeiter, welche sehr zum Erfolg dieses tollen Tages beigetragen haben.

Pünktlich nach der Tagung schien die Sonne,so daß eine herrliche Panoramafahrt durch das traumhafte Berchtesgadener Land, an der sogar Prof. Dr. Klekamp teilgenommen hat, stattfinden konnte.

Resi und ich machten uns auf den Weg zu Fuß nach Bischofswiesen mit herrlichem Blick auf die schneebedeckten Berge, die in der Sonne glitzerten.

Im Brennerbräu ging es abends nach einem leckeren Essen noch sehr lustig zu, dank der Witze von Resi, Stefan und Rainer.

Sonntag begrüßte uns dann wieder der Regen und wir zogen nach einem ausgedehnten Frühstück mit Schirm und Koffer zum Bahnhof.

Vielen Dank allen 25 Beteiligten die dabei waren. Schön war`s.

Ein besonderer Dank an Hannelore, die so viel Arbeit hatte mit der Planung der Fahrt, den Reservierungen, Umbuchungen u.s.w., welche wir als Betroffene oft nicht sehen und mitbekommen.

Gerda , Silke, Rosmarie Michael und Hannelore