Bericht über den Klinikbesuch in BischofswiesenMedical Park Loipl“


Am 26. September 2015 war es nach langem Hin und Her wegen der Flüchtlingswelle und ausfallender Züge soweit und unsere Selbsthilfegruppe durfte die Rehaklinik Medical Park Loipl in Bischofswiesen besichtigen.

Wie so oft konnten leider etliche nicht mitfahren, sei es krankheitsbedingt oder wegen Urlaub.

Samstag 6:10 Uhr war Treffen von Gerda, Susanne, Tony, Hannelore am Nürnberger Bahnhof angesagt, denn Ulrike und Rosmarie waren schon am Freitag wegen der Zugverbindung angereist.

Zu unserer Freude war auch Resi aus Aschau dabei, welche sich in Bernau zu uns gesellte.

Frau Annelore Barth, Geschäftsführerin der Klinik, hatte für uns einen Shuttlebus zum Bahnhof nach Freilassing geschickt, welcher uns von dort zuerst zu unserem Quartier, wo wir unsere Koffer abstellen konnten und dann ging es weiter in die oben am Berg gelegene Klinik.

Dort wurden wir mit Kaffee, Getränken und kleinen Snacks begrüßt.

Dr. Jochen Quintern, leitender Oberarzt und Facharzt für Neurologie, hielt für uns einen Vortrag über

Rückenmark und Syringomyelie

Wir waren angenehm überrascht von dem tollen Vortrag und das sich ein Reha-Arzt mit unserer Krankheit auskennt und schon etliche Betroffene in der Klinik zur Reha hatte.

Anschließend berichtete Herr Petzi, Physiotherapeut, über die verschiedenen Anwendungen und führte uns durch die Klinik.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen tauschten wir uns noch ausführlich aus und wurden wieder mit dem Klinik-Shuttle zu unserer Herberge gebracht.

Da Resi zurückfahren mußte beschlossen wir sie nach Berchtesgaden zum Bahnhof zu begleiten. Die Zeit bis zu ihrer Abfahrt haben wir für einen Stadtbummel und einem Besuch in einem Kaffee genutzt.

Nächsten Tag stand ein Ausflug mit dem Schiff über den Königssee am Programm.

Es war wunderschön, auch wenn das Wetter nicht so berauschend war, aber immerhin wurden wir vom Regen verschont.

Leider konnten wir Montag nicht nach Salzburg wie geplant da die Zugstrecke gesperrt war.

So machten wir uns auf den Heimweg, mit ganz tollen Informationen und Eindrücken im Gepäck.


Hannelore