Einmal Loipl-immer Loipl


Am Sonntag den 6.11.16 reiste ich als Syrinxpatientin mit diversen Beschwerden, in der neurologischen Klinik Medical Park "Loipl", in Bischofswiesen an. Durch den Einfluss von Hannelore Beke,der Leiterin der Syrinxgruppe Nürnberg, traf am gleichen Tag auch die Karin, ebenfalls Syrinxpatientin ein. Somit hatte ich auch gleich einen sehr netten "Kurschatten"

Nach der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung auf dem Zimmer trafen wir uns in der geschmackvollen und einladenden Cafeteria und anschließend gleich zu einem Spaziergang in der wundervollen Natur und Bergwelt rund um Loipl.

Am Montag erhielt ich kurz nach dem Besuch der Therapieleiterinnen den Anwendungsplan der ganzen Wocheund stellte fest, dass es mir nicht langweilig werden wird.
Von Physiotherapie, bei mir vorwiegend Craniosakralbehandlung. Massagen, medizinische Trainingstherapie, Wassergymnastik, Thai Chi - Qi Gong, Autogenem Training, Gedächtnistraining, Nordic Walking bis zur Hippotherapie (Übungen auf dem Rücken eines Pferdes) war viel geboten.

Auch freies Schwimmen und Training im MTT-Raum ausserhalb der Therapiezeiten war möglich. Die Therapeuthen waren alle sehr einfühlsam, freundlich und ernsthaft bemüht, meinen Gesundheitszustand zu verbessern.
Der Einfluss von Hannelore Beke in Form von Gesprächen mit der Geschäftsleitung und den Ärzten bezüglich des Therapieangebotes, speziell für Syrinxpatienten, zeigte hier seine Wirkung.

Das Essen war gut und reichhaltig, ich freute mich jeden Tag auf die Mahlzeiten, besonders aber morgens auf das Frühstücksbüffet und den guten heissen Kaffee.Nicht vergessen werde ich auch die schöne und harmonische Tischgemeinschaft mit Karin, Moni und dem Lutz - wir haben uns viel erzählt und auch sehr viel gelacht.

Hervorzuheben ist auch noch die Freundlichkeit der Ärzte und des gesamten Personals in der Klinik.

Die angebotenen Ausflugsmöglichkeiten am Wochenende, wie geführte Wanderungen, Busfahrten nach Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Salzburg, Königssee usw., sowie die musikalische Unterhaltung an jedem Freitag Abend sorgten für eine schöne Abwechslung. Ich tanzte sogar mit einer 86jährigen Schlaganfallpatientin, die im Rollstuhl eingeliefert wurde und nach mehrwöchigem Aufenthalt wieder laufen konnte.

Nach drei Wochen fuhr ich gut erholt und mit einer wesentliche Verbesserung meiner Beschwerden mit einem weinenden und einem lachenden Auge nach Hause.

"Es war a scheene Kur"