Syringomyelie

Die Syringomyelie zeichnet sich durch eine mit Wasser gefüllte Höhlenbildung im Rückenmark aus. Hierdurch wird das Rückenmarksgewebe zusammengepresst und verdrängt.

Jede Behinderung der Nervenwasserpulsation aus dem Schädel in Richtung Rückenmarkskanal kann eine Syringomyelie verursachen. Der genaue Mechanismus ist noch nicht komplett verstanden, deswegen kann auch nicht erklärt werden, warum Patienten mit den gleichen Erkrankungen einmal eine Syringomyelie entwickeln und ein anderes Mal keine.

Da die Behinderung der Liquorpulsation ursächlich für die Syringomyelie ist, ist die Therapie, die operative Beseitigung dieser Ursache. Auch wenn man nicht direkt die Syringomyelie operiert, wird diese kleiner, wenn die Ursache erfolgreich beseitigt wurde.

Die Intensität und das Ausmaß der Beschwerden und die Störungen sind nicht direkt abhängig von der Größe und dem Ausmaß der Syringomyelie. Der Verlauf der Syringomyelie ist in der Regel langsam voranschreitend, wobei häufig die Ursache der Behinderung der Liquorpulsation auch die Prognose der Erkrankung entscheidend bestimmt. Die Entscheidung zu einer Operation ist in jedem Einzelfall individuell zu treffen. Das Ziel der Operation ist in der Regel einen Stillstand der Erkrankung zu erreichen.



Intradurale Arachnoidalzyste mit Syrinx