4. Bayernweiter Tag der Seltenen Erkrankungen


Von der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns in München (KVB) wurden wir eingeladen, am 4. Bayernweiten Tag der Seltenen Erkrankungen teilzunehmen. Wir waren darüber sehr erfreut und konnten am 3.3.2018 im Zentrum Operative Medizin der Universität Würzburg unseren Infostand aufbauen.

Herr Prof. Dr. Helge Hebestreit, Sprecher der ZESE und Mitglied im „Würzburger Arbeitskreis Seltene Erkrankungen“ (WAKSE) eröffnete die Veranstaltung. Gerald Brandt sprach über seine Erkrankung Hypophosphatasie,

Nach der Mittagspause wurden die Gesprächsrunden vorgestellt. Ich wurde dem Fachforum zum Thema Schmerz zugeteilt. Frau Prof. Dr. Heike Rittner und Priv. Doz. Dr. Elmar-Marc Brede sprachen über ambulante und teilstationäre Schmerztherapie der Uniklinik Würzburg. Frau Prof. Rittner erforscht mit ihrer Arbeitsgruppe molekulare Grundlagen der Schmerzentstehung: Wie Entzündungs- oder Nervenschmerzen entstehen, wie Barrieren im Körper funktionieren.

Bei einem akuten Schmerz, der häufig mit Entzündungen und Gewebereizungen einhergeht, kann man mit einem Medikament gegen Entzündungen helfen. Bei einem chronischen Schmerz kommt es zu plastischen Veränderungen im Rückenmark und Gehirn. Opiate helfen bei chronischem Schmerz nicht so gut, dagegen können Antiepileptika, die gut sind für Nervenschmerzen, aber auch Antidepressiva die Schmerzen lindern.

Ein weiterer wichtiger Aspekt aus dem Teufelskreis Schmerz herauszukommen, sind ausreichende Bewegung und Entspannung. Die Psyche hat einen enormen Einfluss, denn alles, was Richtung Ablenkung, Gedankenstopp oder Entspannung geht, ist gut. Es verhindert, dass man in die Spirale kommt.

Allen beteiligten Würzburger Unterstützern wie die ZESE, WAKSE und dem Aktivbüro Würzburg sagen wir herzlichen Dank.

Brigitte