Vortrag 11.04.2014 Moderne Aspekte der Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Syringomyelie

Ein Bericht von Brigitte,

über unser Symposium am 11.4.2014 in den Räumen des Gesundheitsamtes Nürnberg, welche uns freundlicherweise von OB Dr. U. Maly der Stadt Nürnberg zur Verfügung gestellt wurden.
Als Vortragender hierfür konnte Herr Prof. Dr. med. U.-M. Mauer, leitender Oberarzt (OFA) vom Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Abteilung Neurochirurgie gewonnen werden.
Sein Thema war „Moderne Aspekte der Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Syringomyelie“.
Bis dahin bedurfte es vieler Vorbereitungen. So fingen wir um 13.00 Uhr mit der Bestuhlung des Raumes an und viele fleißige Hände belegten Brötchen und richteten die Kuchentheke für eine Stärkung in der Kaffepause her.
Der offizielle Teil begann um 15 Uhr.
Frau Hannelore Beke begrüßte unseren Referenten, Herrn Prof. Dr. U.-M. Mauer sowie Herrn Dr. Pluschke, Stadtrat und Gesundheitsreferent der Stadt Nürnberg und Herrn Dr. Beier, Leiter des Gesundheitsamtes Nürnberg.
Beide Herren beglückwünschten Frau Beke für die Gründung einer eigenständigen Selbsthilfegruppe und hoben die Bedeutung, d.h. die Hilfestellung der Mitglieder untereinander und deren Angehörigen hervor.
Begrüßt und vorgestellt wurden außerdem die medizinischen Beiräte unserer Selbsthilfegruppe: Herr Prof. Dr. Uwe Max Mauer, Neurochirurg im Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Herr Dr. Roland Scheler, Facharzt für Neurologie in Fürth und Herr Dr. Winfried Bechtloff, Facharzt für Neuroradiologe in Fürth sowie Frau Sabine Bruckdorfer, Physiotherapeutin in Nürnberg.
Ganz besonders dankte Frau Beke Herrn Baulig von der Universa Krankenversicherung, der uns schon seit Jahren sehr verbunden ist und uns unterstützt. Weiter dankte sie Herrn Stubenvoll, dem Grafiker, welcher uns bei der Gestaltung der Flyer behilflich gewesen war.
Auch unsere Gäste aus dem Saarland und unser Fotograf Herr Lehmeier wurden herzlich willkommen geheißen.
In seinem Vortrag erklärte Herr Prof. Mauer sehr anschaulich die heutigen Erkenntnisse bei der Diagnostik der Syringomyelie und Chiari Malformation. Als wichtig bezeichnete er eine genaue Ursachenforschung für das Vorliegen einer Syringomyelie. Genauso bedeutsam ist die Abwägung der weiteren Behandlung bei Syringomyelie- und Chiari-Patienten.
Bei der Beurteilung, ob eine OP angeraten ist, stellt sich für Herrn Prof. Mauer immer die Frage, inwieweit sich der Gesundheitszustand eines Patienten dadurch verbessern lassen könnte.
Nach der Kaffeepause beantwortete Herr Prof. Mauer persönliche Fragen. Er empfahl auch, leichten Sport auszuüben, je nach persönlichem Empfinden. Hierbei sollte aber alles vermieden werden, was zu einer Pressatmung und zu einem Druckanstieg im Kopf und Rückenmark führen könnte, um Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand zu vermeiden.
Danach dankte Frau Beke auch im Namen der Mitglieder Herrn Prof. Mauer für seine Ausführungen und überreichte ihm als Präsent einen fränkischen Bocksbeutel.
Ein besonderer Dank ging auch an Frau Melanie Zimmerer, die unseren Internetauftritt gestaltet.
Zum Abschluss unserer Veranstaltung trafen wir uns im Gasthaus „Zum Goldenen Posthorn“, wo wir diesen informativen Nachmittag ausklingen ließen.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei Hannelore, die dieses Symposium organisierte und viel Arbeit und Zeit dafür aufwendete. Ebenso ein großes Dankeschön an alle Angehörigen, die uns tatkräftig unterstützt haben und auch an die Küchenfee Sonja.
Durch die rege Beteiligung war es eine gelungene Veranstaltung.
Vielen Dank an Alle